Platten aus kohlenstoffarmem Stahlweisen eine gute Plastizität, Zähigkeit und Schweißbarkeit auf und werden häufig in Bereichen wie Automobil, Bauwesen und Verpackung eingesetzt. Allerdings schränken ihre geringe Festigkeit und Korrosionsanfälligkeit ihren Einsatz in bestimmten Szenarien ein.
Gute Plastizität und Zähigkeit: Stahlplatten mit niedrigem Kohlenstoffgehalt haben einen niedrigen Kohlenstoffgehalt (normalerweise weniger als 0,25 %) und eine geglühte Struktur aus Ferrit mit einer kleinen Menge Perlit. Sie verfügen über gute Kaltumformeigenschaften und können durch Biegen, Biegen usw. verarbeitet werden. Sie eignen sich zum Tiefziehen von Produkten wie Autokarosserien und -behältern.
Hervorragende Schweißleistung: Der niedrige Kohlenstoffgehalt macht es weniger anfällig für Risse beim Schweißen und die Wärmeeinflusszone neigt leicht zur Aushärtung. Es eignet sich für verschiedene Schweißverfahren und wird häufig zum Verbinden von Strukturbauteilen eingesetzt.
Niedrige Verarbeitungskosten: Gewöhnliche kohlenstoffarme Stahlplatten (wie Q235) haben niedrige Preise, ausgereifte Produktionsprozesse und eignen sich für Großanwendungen wie Bauteile, Kästen, Öfen usw.
Hohe Oberflächenqualität (kaltgewalzt): Kaltgewalztes kohlenstoffarmes Stahlblech hat präzise Abmessungen und eine glatte Oberfläche und eignet sich für Komponenten mit hohen Anforderungen an das Erscheinungsbild, wie z. B. Karosseriebleche und Gehäuse von Haushaltsgeräten.
Verstärkungsbehandlung: Durch die Zugabe von Mikrolegierungselementen wie Mangan, Vanadium und Titan kann die Festigkeit erheblich verbessert werden, wodurch ein Gleichgewicht zwischen hoher Festigkeit und guter Formbarkeit erreicht wird, wie beispielsweise der von Ideal Automotive entwickelte kohlenstoffarme warmumgeformte Stahl mit 2000 MPa.
Geringe Festigkeit und Härte: Unbehandelte kohlenstoffarme Stahlplatten haben eine begrenzte Festigkeit und sind nicht für hochbelastbare Strukturen geeignet, was ihre Verwendung einschränkt.
Leicht zu korrodieren und zu rosten: Stahl selbst verfügt nicht über Korrosionsschutzeigenschaften, insbesondere in feuchten Umgebungen, er ist anfällig für Oxidation und erfordert einen Beschichtungs- oder Plattierungsschutz. Produkte wie Heizkörper und Kleiderschränke neigen bei unsachgemäßer Handhabung dazu, dass Wasser austritt oder schädliche Gase freigesetzt werden.
Schwierigkeiten und Kostenprobleme bei der Verarbeitung: Obwohl die Materialien selbst billig sind, sind zum Schneiden, Stanzen und für andere Verarbeitungen Spezialwerkzeuge erforderlich, und das Gewicht ist groß, was die Installation und Bewegung erschwert und die Baukosten erhöht.
Zeitempfindlichkeit: Es besteht eine Tendenz zur Abschreckalterung und Verformungsalterung, was zu einer instabilen Leistung führen und die Qualität der Stanzumformung beeinträchtigen kann.
Die Schweißqualität wird stark vom Prozess beeinflusst: Werden die Schweißparameter nicht richtig kontrolliert, kann es dennoch zu Heißrissen kommen, insbesondere bei hohem Kohlenstoff- und Schwefelgehalt müssen hochwertige Schweißstäbe und Vorwärmmaßnahmen eingesetzt werden.